Feldjäger

Feldjäger übernehmen innerhalb der Bundeswehr die Aufgaben der Militärpolizei. 1956 erfolgte die Umbenennung der Einheiten, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Feldgendarmerie bezeichnet wurden. Deren Angehörige bezeichnete man bis 1945 wegen ihres an einer Kette auf der Brust getragenenen Silberschilds im Volksmund auch als „Kettenhunde" (siehe dort).

Feldjäger werden als Ordnungsdienst zur Kontrolle und Disziplinierung der Soldaten eingesetzt. Sie sichern militärische Großveranstaltungen, ermitteln bei Unfällen innerhalb der Bundeswehr, bei Disziplinarverfahren und fahnden nach fahnenflüchtigen Soldaten.