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Meine Fahrten (Teil 2)

Meine Fahrten II.

Fotos von der Saarfahrt Ostern 1931.

 

Saarfahrt.
Ostern 1931.

Ostern war eine Fahrt des Ruhrkreises in das Saargebiet geplant. Die Jungmannschaftsabende standen ganz in diesem [.?.]. Das gesamte Westproblem wurde eingehend erörtert. Die praktische Durchführung fiel leider anders aus. Als es los ging fuhren nur 4 Mann mit. Erich, Otto, Hellmut u. Ich. Selbst Karl konnte nicht mitfahren da er Arbeit bekam. Am 28.3.31 fuhren von Essen nach Bonn. Am nächsten Tag durch die Eifel nach Manderscheid. Nun gings noch ein Stück durch die Eifel über Eisenscheit, Liesfeld nach Trier. In der alten Kaiserstadt Trier hielten wir uns einen Tag auf. Dann ging es mosel- und saaraufwärts über Conz, Saarburg, Cloef, Mettlach nach Merzig. Von hier machten wir einen kleinen Abstecher nach Verdun. Ostersonntag abend waren wir wieder im Saargebiet und zwar im Ludweiler im Warndt. Hier trafen wir die Saarbrückener und die Bonner akademische Freischar. Mit denen sind durch den Warndt getippelt. O. dienstags sind wir dann in Saarbrücken gelandet. Wir sind fabelhaft ausgenommen worden. Die Burbacher Eisenhütte besichtigt. In St. Ingbert die Glashütte. Dann gings durch den Hunsrück nach Essen.

Fotos von der Saarfahrt Ostern 1931.

Porta Nigra.

Die vier dösigen Radfahrer.
Im Hunsrück.

Beilstein a. d. Mosel.
Beilstein mit Ruine.

Unsere Autos.
Köln am Rhein.

In Düsseldorf a. Konsulat.
Startbereit ...

Wie geht es weiter?
In Trier

Barbarathermen.
Verdun Ossuayre.

Vor Douoment.
Ludweiler.

Preise der Bilder.
Bestellungen nächste Seite.

Gewünschte Bilder sind mit einem Kreuzchen zu bezeichnen.

 

 

Fort Vaux.

Kloster Maria Laach.

Paddel-Fahrt.
Auf Mosel und Rhein, Pfingsten 1931.

Ich erhalte eine Postkarte von Quecko. Er will eine Paddel-Fahrt machen. Nach zwei Telefongesprächen mit Düsseldorf ist alles klar Schiff. Donnerstag Abend starte ich mit dem Rad nach Düsseldorf und penne bei Quecko. Am nächsten Morgen fahren wir mit der Bahn nach Trier. 2.00 Uhr Ankunft in Trier. Wir bauen das Boot auf, setzen uns hinein und lassen uns die Mosel hinuntertreiben. Es ist ein herrlicher Abend. An einer geschützten Stelle schlagen wir unser Zelt auf. Ein herrlicher Tag lacht uns entgegen, als wir am Morgen aufwachen. Wir baden, trinken Kaffee und setzen uns wieder ins Boot. Nur die Turnhose haben wir an, so warm ist es. Gegen Mittag ist unser Buckel schon verbrannt. Hinter Bernkastel wird haltgemacht. Am nächsten Tag bringt unser Boot bis hinter Carden. Pfingstmontag Mittag passieren das Deutsche Eck in Koblenz. Der Rhein trägt uns noch ein ordentliches Stück bis nach Nonnenwerth bis Honnef. Dienstag landen wir in Düsseldorf.

Bootaufbau.

 

Ruine Bischhofstein
Unterwegs
Mehringen.
Piesport
Unser Zelt.

Beilstein mit Ruine.
Beilstein an der Mosel
Beim Abkochen
Deutsches Eck mit Ehrenbreitstein

 

Morgengymnastik

Sonnenwende 1931

Der Ruhrkreis feiert seine Sonnenwende gemeinsam in Datteln an der Lippe. Der Stamm Essen ist mit 22 Leuten vertreten. Im ganzen sind 120 Mann anwesend. Der Abend vergeht mit Zeltbau, Abendessen und den Vorbereitungen zum Feuer. Dann steht der Kreis geschlossen um das große Feuer. Walter und Krähe sprechen vom Bund. Es werden Abzeichen verliehen. Als der Stoß zusammensinkt, springen wir durch die Flammen. Noch lange in die Nacht hinein sitzen wir um das Feuer.

Morgenkaffee
Das Lager.

Bilder von Sonntagsfahrten 1931.

Graf Zeppelin in Essen
Der Zeppelin über dem Flugplatz
Speerwerfen.
Die kleine Garde.

 

Köllershof
Bau des Stausees
Beim Kochen
Überfahrt
Elternfahrt 1931 - Hexentanzplatz

Am Übungshang

Winterlager auf dem Didoll.
vom 27.12.31.-5.1.32.

Winterlager auf dem Didoll. Auch in diesem Jahr zogen wir wieder zum Didoll. Und diesmal sogar mit zwei Gruppen. Zusammen mit 15 Mann. Wir bezogen in diesem Jahr, die neu eingerichtete Hütte, etwa 100 m von Mutter Rehm. Es wurde alles streng eingeteilt. Kochdienstgruppen von drei Mann wurden gebildet. Diese Gruppen hatten für die nötige Fresserei und Ordnung zu sorgen. Nachdem unsere Hütte teilweise umgebaut war, fühlten wir uns in der warmen Stube bei leichter Radio-Musik und kleinen Spielen ganz wohl. Ebenfalls war ein straffer Tageslauf festgesetzt worden. Wecken, waschen, Flaggenaufzug, Kaffee und dann raus auf den Übungsgang. Nur am ersten und an den letzten Tagen hatten wir keinen Schnee. Gegen 3 Uhr Mittagessen. Flaggenabzug, Schuhe raus, und dann kam der gemütliche Teil. Inzwischen waren unsere Röhren durchgebrannt, so daß wir mal nach Laasphe fuhren. In der Altjahrsnacht zogen wir auf den hohen Stift. Es war eine sternenklare Nacht. Eine wundervolle Sternschnuppe zog am Himmel entlang. In dieser Nacht wurde der Essener Stamm unter Karls Führung gebildet.

Blick zum Hohen Stift

 

Weg nach Puderbach
Sonne über dem Didoll.
Flaggenaufzug

Didoll.
Wir und Mutter Rehm
Zum Übungshang
Am Hang

 

Neujahrsfeier.
Wachsen
Nach Hause
Pause
Neujahr

Wintersport in Meinerzhagen.

Am 12. März 32 starteten Paster und ich nach Meinerzhagen. 3 herrliche Tage haben wir in Sonne und Schnee verbracht. Nur schade, daß der Schnee so in der Sonne zerschmolz. Aber fein war's doch.

 

Ostern durch Sauer- u. Siegerland.

Kurz nach Ostern startete eine fünfköpfige Gruppe zur Fahrt ins Sauerland. Bei ziemlich rauhen windigem Wetter geht es über Haßlinghausen ins Bergische. Immer bergauf, bergab über Schweter, Halver, [.?.] nach Meinerzhagen. Jetzt geht es auf Suche nach einem Lagerplatz für Pfingsten. Es ist schwer etwas zu finden, und am Abend finden wir uns bei Mutter Rehm auf dem Didoll wieder. Von hier wird ein kleiner Abstecher nach Marburg gemacht. Ferdi wird aufgestöbert. Nun geht es über das alte Städtchen Fritzlar, Bad Wildungen zum Edersee. Es ist herrlich am Edersee. An einem Seitenarm kochen wir ab. Das Wetter ist nun auch günstiger. Strahlender Sonnenschein lacht vom blauen Himmel. Trotz des Eises, daß sich noch oberhalb der Brücke befindet, kommen wir auf die Schnapsidee zu schwimmen. Aber schön wars doch. Spät abends landen wir nach etlichen Kreuz- und Querfahrten über Hessenstein, Frankenberg in Mollseifen. Langsam steuern wir die Heimat wieder an.

Die Freischar gibt Szenen auf dem Schloßtheater in Marburg

Waldeck
In Marburg
Fritzlar
Die Osterfahrer
Im oder am See?

 

Bilder vom Edersee
Ostern 1932.
Pfingsten Italien

Sonnenwende 1932.

Wie üblich feierten wir die Sonnenwende gemeinsam mit dem ganzen Ruhrkreis. Unsere Zelte schlugen wir im Velberter Steinbruch auf. Am Feuer führen wir Essener ein Bauernspiel auf. Am anderen Tag klettert alles im Steinbruch herum. Gegen mittag rücken die einzelnen Gruppen ab. Es ist sehr heiß. Wir ziehen zur Ruhr und schwimmen. Dann gehts nach Hause.

Kletterübungen

 

Beim Frühstück
Stamm Essen
Ruhrübergang

Landdienst 1932

 

Noch 2 Bilder vom Köllershof.

Abfahrt.
Was mag da bloß los sein?

Noch 2 Bilder vom Köllershof.

Abfahrt.
Was mag da bloß los sein?

Radfahrt: Essen - / - Fraustadt.

Elbfähre bei Coswig
Soran-Sagan

 

Wittenberg

Kinderfest in Ilgen (Landdienst)

Unser Landdienst in Röhrsdorf.

Herr Bangen


Frau Bangen.

Bei Bangen
Familie Menzel.

Menzel.
Calau v. Hofen.

Noch ein Bild aus dem Landdienst.

Auf Fahrt ins Riesengebirge

Breslau.

Dom
Theater.

Lager bei Schmiedeberg

Auf die Schneekoppe (1603 m).

Oben angelangt

Scherzfrage
Was ist das?

Bestellungen
Stück 0.10 M.

Ludwigstein

Führertreffen auf dem Ludwigstein.

Vom Ruhrkreis fuhren Wolf, Bonzo, Musso, August, Fidorin und ich hin. Donnerstag, den 29.9.32. starteten Wolf und ich in Richtung Paderborn. In Soest trafen wir Bonzo. Gegen 9.00 Ankunft in Paderborn. Musso kam in Witzenhausen zu uns. Auf dem Ludwigstein kamen wir noch gerade durch Burgtor. Hellmut wurde noch aus dem Bett geholt und stürmisch begrüßt. Bis auf Österreich und Bayern waren alle Gaue schon vertreten. Am andern Morgen gings hinab an die Werra zum Morgenbad. Kaffee. Marsch ins Gelände. Besprechung über den F. A. D. und Landdienst. Mittagessen. Gauberichte. Am Schlußtag wurde dann das Programm für 1933 festgelegt. Pfingsten Bundestag. Am Nachmittag Ausmarsch der gesamten Mannschaft zum Hahnstein. Traditionelles Kaffeetrinken und Kuchenessen. Abends feierlicher Schluß. Abreise der einzelnen Gaue. Wir mit unseren Rädern starteten sofort, denn wir hatten noch ein ganz anständiges Stück. Der Abschied fiel uns schwer. Die Zeit war zu kurz. Gerade hatte man sich kennen gelernt, da hieß es schon wieder scheiden. Aber ein fabelhafter Kameradschaftsgeist hat während der Tage geherrscht. Noch voll von all dem Erlebten fuhren wir durch die finstere Nacht über Großalmerode nach Kassel. Hier wurde Wolf in den Zug gesetzt und Bonzo und ich gondelten allein weiter. Warburg, Paderborn, Soest, Essen an einem Streifen. Über 250 klm.

 

Im Burghof
Jägerstein
Wolf
Ruhrkreismannschaft.

Der Didoll

Winterlager 1932

Wo kann das anders sein als auf dem Didoll!

 

Die traditionelle Neujahrsaufnahme mit Mutter Rehm
In der Silvesternacht
Die Lager-Besatzung.

Unsere Hütte
Unser Wohn - Spiel - Eß - Schlaf und sonstiger Salon
Rathaus in Biedenkopf

 

Biedenkopf

Osterfahrt 1933.

 

Was mag das sein?
Eine Eidechse auf Adams Hand

Groß-Fahrt 1933 an die Nord-See