Das nationalpolitische Erziehungswerk des Arbeitsdienstes (1934)
Dieser auf eine Schallplatte gepresste Beitrag wurde am 11. und 12. Oktober 1934 von der Reichsrundfunkgesellschaft aufgezeichnet (Aufnahmeliste „gn“ mit den Matrizennummern 2461 und 2462). Veröffentlicht wurde er auf dem Weißlabel der „Polydor“.
Der Beitrag in Länge von 6:53 Minuten wird bestritten von Dr. Willi Decker, dem Inspekteur des Erziehungs- und Bildungswesens im Arbeitsdienst.
Der Reichsarbeitsdienst, so heißt es, habe nicht nur eine wirtschaftliche Bedeutung, sondern arbeitet auch „am Menschen“. In den Nachkriegsjahren seien sittliche Werte verloren gegangen, es habe Parteihader und Kastengeist geherrscht und jeder habe gegen jeden gekämpft. Durch den Erfolg des Nationalsozialismus habe „der Glaube an Kraft und Willen den Sieg davon getragen“. Das große Ziel bestehe darin, aus einer politischen Einheit auch eine menschliche zu gestalten. Das sei die Aufgabe des Arbeitsdienstes, in dessen Rahmen sich „Menschen aller Schichten und Stände“ begegnen würden. „Sie tragen das gleiche Kleid. Arbeiter der Faust und der Stirne reichen sich hier die Hand.“ Dabei gehe es nicht um den billigen Nutzen des Einzelnen, sondern um das Wohl der Gesamtheit. Dabei würden „ewige Gesetze“ deutschen Lebens erneut erneuert und der „Wille zum Volk“ bewusst.
Der Führer im Arbeitsdienst sei stets Vorbild und zugleich Erzieher seiner Gefolgschaft. „Hier wird verstanden, was nationaler Sozialismus ist. (…) Werk und Aufgabe selbst vollenden das Werk nationalpolitischer Erziehung. Wir glauben im Arbeitsdienst, dass Volksgemeinschaft kein leerer Wahn ist.“