Unsere Lieder

Diese Schallplatte mit dem Titel „Christentum und Drittes Reich“ wurde am 29. Februar 1936 im Raum VII der Studios der Deutschen Grammophon in der Lützowstr. 111 in Berlin aufgenommen. (Matrizennummer 2887 - GN/DG). Veröffentlicht wurde sie auf dem Weißlabel der „Polydor“.

Sprecher ist Wolfgang Stumme, Musikreferent der Reichsjugendführung.

Jede Zeit, so Stumme, schaffe sich ihren eigenen Ausdruck in Dichtung und Musik, deren Form und Umrisse sich nach drei Jahren NS-Herrschaft bereits abzeichnen würden. „Wir stehen vor der Blüte einer im Volk verwurzelten Kunst, die einen Vergleich nur in der antiken Kunst aushält.“ In der „Kampfzeit“ der NSDAP sei das Lied eine Hilfe bei der Erlangung der Macht gewesen, woraus dann die neuen Lieder der Jugend als Ausdruck eines neuen Denkens und Erlebens entstanden seien. „Unsere Lieder sind politische Kunstwerke“ und würden die Verbindung zwischen Volk und Kunst wieder herstellen. Zugleich seien sie ein Aufruf, weiter zu kämpfen. Es sei das erste Mal, dass Lieder das ganze Reich zusammenfassen würden. „Sie schmieden ein ganzes Volk in der neuen Einheit des großen Reiches zusammen“ und „Es wird eine Kunst kommen, die Natürlichkeit und Frische in Einfachheit und Kraft und Fröhlichkeit erweckt.“ Das müsse künftig die Grundlage für alle Kunst sein.

Die Länge der Aufnahme beträgt 3:22 Minuten.