Grundsätze der Fest- und Feiertagsgestaltung: Die Morgenfeier

Der Beitrag „Grundsätze der Fest- und Feiertagsgestaltung: Die Morgenfeier“ wurde 1939 von der Deutschen Grammophon aufgezeichnet.

Sprecher ist Hermann Roth, Leiter des Referates Jugendfunk des Kulturamts der Reichsjugendführung.

„Feiern sind nicht eine Tat der Erfindung oder das Ergebnis einer Organisation, sondern haben ihren ersten Ursprung im Volkstum, im Erleben großer geschichtlicher Vorgänge und Taten“, lautet einer der zentralen Aussagen Roths, der den politischen Charakter solcher Feiern betont. Sie seien fester Bestandteil im Jahresverlauf und müssten losgelöst von rein künstlerischen und tagesaktuellen Gesichtspunkten gestaltet werden. „Sie ist weder eine Kundgebung noch eine Stunde der stillen Einkehr allein, sie ist vielmehr ein Anruf an den deutschen Menschen, sie stellt Forderungen für das tägliche Leben der Nationalsozialisten.“

Die Feiertagsgestaltung sei ein Anliegen der Jugend und sei stets auch ein „Einfügung in die Gemeinschaft „. eine stets gültige äußere Gestaltung schütze dabei vor dem Zufall beliebiger Einfälle. Bei all dem sei immer eine innere Anteilnahme unbedingte Notwendigkeit, die durch Musik, Führerworten, Ansprachen und gemeinsamen Liedern gefördert werde.

Die Aufnahme hat eine Länge von 8:17 Minuten.