Die Hitlerjugend als Träger der Zukunft
Bei dieser Aufnahme handelt es sich um einen von der Auslandsabteilung der Reichsjugendführung verantworteten Vortrag mit dem Titel „Die Hitlerjugend als Träger der Zukunft“, der am 19. Oktober 1934 aufgenommen wurde.
Sprecher ist der offenbar zum Kreis um Joseph Goebbels zählende (Schauspieler?) Robert Matschuck.
Im Beitrag wird über die kurz nach 1919 entstandene – angeblich - erste deutsche Jugendorganisation, den sogenannte „Bund Vaterland“ gesprochen. Aber erst 1923 sei durch die Gründung der Organisation „Deutsche Arbeiterjugend“ der Grundstein für die Hitlerjugend gelegt worden, die dann 1926 auf dem Reichsparteitag in Nürnberg diesen Namen erhalten habe. Heute vereinige die Hitlerjugend mit ihren 6 Millionen Mitgliedern fast die gesamte deutsche Jugend.
„Nur der instinkthafte Glaube an die Idee Deutschland und an den Führer stählte diese Jugend in heldenhaftem Kampfe gegen die Niedertracht der Gegner und formte den jungen revolutionären Kämpfertyp.“
Die Eingliederung der gesamten Jugend in die Hitlerjugend fördere deren Erziehung zu „bewussten Nationalsozialisten“, weshalb die Anerkennung dieser Staatsjugend „Fundament und Keimzelle“ des „Dritten Reiches“ darstelle. „Ihr seid die Träger der kommenden Taten.“ – „Es gibt kein Recht ohne Pflichten, ihr aber, die Jugend, habt nur Pflichten.“
An die deutsche Jugend im Ausland wird besonders appelliert, da sie das „Ansehen des Vaterlandes erhöhen und dem deutschen Namen Ehre verschaffen“ müsse. Die Hitlerjugend sei nicht weniger, als der „Staat von morgen“.
Die Ansprache schließt mit dem Aufruf an die Jugend, dem „Vaterland Treue zu schwören“.
Die Dauer der Aufnahme beträgt 8:25 Minuten.