Das Hundertmillionen-Volk der Deutschen
Diese Schallplatte mit dem Titel „Das Hundertmillionen-Volk der Deutschen“ wurde am 27. November 1934 im Raum VII der Studios der Deutschen Grammophon in der Lützowstr. 111 in Berlin aufgenommen. (Matrizennummer 263 und 264 – GO/DG). aufgenommen. Veröffentlicht wurde sie auf dem Weißlabel der „Polydor“.
Sprecher ist Carl Nabersberg[1], Obergebietsführer der Hitlerjugend.
Der Beitrag handelt von vorgeblichen deutschen Siedlern, die sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg und der Entdeckung dieser Siedlungsräume durch die vorstoßenden deutschen Soldaten weit außerhalb der deutschen Grenzen niedergelassen hätten. Zu diesem Zeitpunkt habe es in der deutschen Bevölkerung noch kein geschlossenes Gedankengebäude hinsichtlich einer „volklichen Einheit“ gegeben. Eine solche Entwicklung habe erst im Laufe des Ersten Weltkriegs eingesetzt.
Danach leitet Nabersberg zur Hitlerjugend und deren „Erleben deutschen Volkstums“ durch Erwandern der „halben Welt“ über.. So habe sie deutsche Menschen in aller Welt „erlebt“. Das sei ein „Erlebnis des gleichen Blutes“ gewesen, während dem die Jugendlichen die „Schicksalsgemeinschaft der Deutschen in aller Welt“ erfahren hätten.
Die Dauer der Aufnahme beträgt 5:43 Minuten.
[1] Der 1908 geborene Karl Nabersberg trat bereits 1923 in die Vorläuferorganisation der Hitlerjugend ein. Er wurde früh SA-Mitglied und trat 1925 der NSDAP bei. Ein Jura-Studium schloss er nicht ab. Von November 1931 bis Juni 1934 fungierte Nabersberg als Stellvertreter von Reichsjugendführer Baldur von Schirach, bis er Anfang Juli 1934 die Leitung des Grenz- und Auslandsamtes der Reichsjugendführung übernahm.