Volksschule (1927-1931) - „Weil er uns die Geschichte von Robinson Crusoe erzählte.“
Mit sieben Jahren wird Gisbert in die St. Laurentius-Schule eingeschult und folgt dort dem Unterricht „oft zu den Fenstern hinausschauend in die Bäume am Pastorat, dann kaum einmal nach rechts blickend, wo die Mädchen saßen, die ich nicht mochte, weil sie viel fleißiger waren als die Jungen." Seinen Lehrer, Herr Dommers, liebt er, „weil er uns die Geschichte von Robinson Crusoe erzählte, Geige spielte und Zeichnungen an die Wand heftete".
Dem können auch die nach heutigem Maßstab sadistischen, seinerzeit jedoch als normal empfundenen Strafen, die Dommers verabreicht, nichts anhaben: „Die Strafen nahmen wir als Schicksal ohne Murren hin, doch gaben wir uns gegenseitig Tipps, wie man den Schmerz verringern konnte. Gegen Hiebe mit dem Rohrstock auf die Handflächen half Einreiben mit Zwiebel. Das unangenehmere, weil lange dauernde Stehen an der Wand mit erhobenen Händen erleichterte man sich, indem man, sobald der Lehrer nicht mehr hinsah, die Hände auf den Kopf legte."
