August Broil an Marga Ortmann, 20. Juni 1943

Bremen
Am Sonntag Trinitatis

Du, meine Marga!

Nun sehe ich dich wieder vor meinem geistigen Auge wie Due an unserem schönen Tage neben mir sitzt und mich so oft anblickst und in meinen Zügen zu lesen suchst. Es wurde mir immer klarer, und in Deinem Briefe und Deinen Versen ist es mir laut[?] zum Bewußtsein geworden, daß ich etwas tun muß, daß meine Verhaltenheit und mein Warten jetzt zu Ende sein muß. Ich habe die Gedanken, die Dir zugedacht waren zuerst einmal aufgeschrieben und dann für

Dich leserlich in die Schreibmaschine übertragen. Entschuldige dieses Letzte; sonst wäre ich heute nicht damit fertig geworden. Auch habe ich die Blätter in einen besonderen Umschlag gesteckt. Du wirst Stille und Ruhe gebrauchen, um es recht lesen zu können.

Von meiner Hand sende ich Dir heute nur diesen kurzen aber um so herzlicheren Gruß

Du, Liebste ich bin Dein

August

Meiner lieben Marga.

An einem stillen Sommertag in Bremen.

Ich sitze vor diesem Blatt, das ich jetzt beschreibe so arm und schweigsam. Ich habe Angst vor mir selbst. Ich habe Not, dass ich Dir nun doch alles sagen muss. Es ist auf die Dauer furchtbar zu denken, dass Du das Letzte aus Deinem Herzen hingibst, und ich stehe immer noch so für mich allein. Ich nehme alles so selbstverständlich hin und ich vermag noch immer nicht, Dir etwas zu tun, was auch nur ein wenig zurückgibt von dem, was Du mir schenkst. Ich sehe sie wachsen, die Not, je näher Du zu mir kommst, bis sie immer mehr heraufsteigt aus dem Herzen, die Not der Einsamkeit und des Alleinseins.

Marga, ich fürchte mich davor, Dir solche Schmerzen bereiten zu müssen und in die Pracht Deiner Freude bittere Tropfen meines Schmerzes träufeln zu müssen. Die Tage unseres Zusammenseins, die Tage unseres Gelöbnisses waren wie über einen unfassbaren Bogen gespannt: innigste Freude und tiefer Schmerz spannten den Bogen bis zur Grenze des Möglichen. Marga, weisst Du, dass ich am Pfingstsonntag Abend, als ich so schweigsam und hart neben Dir ging, dass ich mich danach sehnte allein zu sein, um meinen Schmerz und die Unruhe meiner Seele verbergen zu können? und dass ich nachher im stillen Zimmer meine feuchten Augen in die Kissen gewühlt habe? Und ich sehne mich danach, Dir Gutes zu tun, Dir so klare und frohe Briefe schreiben zu können, wie Du sie mir schreibst. Du hast in Deinem Brief den rechten Ausdruck dafür gefunden: Ich sei schon eine Strecke meines Lebens auf der Höhe, während Du erst durch die Liebe zu mir auf seine Höhe gebracht würdest.

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Ich will versuchen, Dir zu erklären, was mich zu einem solchen Menschen gemacht hat wie ich jetzt bin und was solche Gegensätze in mir hervorruft. Es muss wohl so sein, dass zwei sich bekämpfende Kräfte in meinem Innern wach sind, die eine Kraft kommt ganz aus der Tiefe. Sie ist es, nach der mein eigentliches Sehnen geht. Sie ist es, die mich erst ganz ruhig macht und mich an die Quellen des Lebens und Erlebens bringt. Sie ist es, die mich Dich erfahren und erleben lässt so wie Du bist und so wie Du sein willst. Es ist eine sanfte Kraft, und sie scheut jegliche Gewalt. Sie hat Langmut in sich und Geduld, sie kann still und unscheinbar werden. Die andere Kraft dagegen hat es leicht. Sie kommt mit Gewalt, sie nimmt rücksichtslos Besitz vom Menschen, den sie überfällt, und der Mensch verfällt sich leicht, weil sie ihm schmeichelt und ihn stolz und selbstgefällig macht. So stehen die beiden Kräfte in mir gegeneinander, und wie oft und wie schwer leide ich unter dem Kampfe dieser beiden Kräfte. Wie oft meine ich nichts mehr zu vernehmen von dieser stillen stetigen Kraft, die so tief im Herzen ruht, weil ich mich übermannt weiss von der anderen. Dann spüre ich, wie sie mich von Dir reissen will, wie sie mich abkapselt von Dir, weil ich Dich nur lieben kann und nur lieben darf mit jener ersten. Wird es mit mir so sein, dass Du mir geschenkt worden bist, um mich endgültig zu retten und mich, wenn auch unter Schmerzen, aus dem Unbewussten und Hingerissenen in die leuchtende Kraft der Stille und Tiefe zu holen. Meine Marga, ich arbeite an mir, und ich höre nicht auf, mit mir zu kämpfen.

Aber was nützt es, wenn ich immer nur in diesen Bildern zu Dir spreche? Muss ich mich nicht fragen, ob diese Sprache nur ein Denkmantel ist, um mich vor der letzten Wahrheit

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der Aussage, auch der ernstesten und schwersten Dinge zu flüchten? Wir sprachen darüber, dass es so schwer fällt, diese letzten Dinge auszusagen, und dass wir deshalb vielleicht nur aus einer Not, die das Innerste völlig frei macht, solches zu sagen brauchen. Das war wohl auch eine Furcht vor diesem Letzten, als ich dies zu Dir sagte. Können wir aber warten, bis eine solche Not kommt, wissen wir überhaupt, wann sie da ist? Sie kann ungenutzt an uns vorübergehen, und wir stehen arm da, und unsere flehenden Hände hängen zitternd und kraftlos herab. Ist nicht diese ernste Spannung etwas, das uns eine Not aufbürdet, aus der wir uns hinausretten müssen, wenn unsere Gemeinsamkeit wachsen und nicht sterben soll. Vor uns steht das grosse Jawort der Gemeinsamkeit, an heiliger Stätte bewusst und froh gesprochen. Muss diesem Jawort nicht ein letztes inneres Ja der Gesinnung und des Herzens gleichgestellt sein? Und wenn wir immer wieder damit warten und immer nur in uns selbst sind und dadurch die letzte Gemeinsamkeit nicht finden sollten, ist das nicht grösste, gefahrvollste Not? Ich muss es wieder sagen, meine Marga, dass es mir weht tut, Dein Glück und Deine Freude mit so schmerzlichen Worten zu trüben, aber ich fasse dies als einzige Möglichkeit auf, das Trennende und das Fragende zwischen uns zu beseitigen. Und von Dir weiss ich, dass Du mit tausend Händen bereit bist, mich an Dich zu reissen und dass Du Dich darauf freust und darauf wartest, die ganze Bitterkeit dieses Schmerzes auf Dich zu nehmen. Es kann auch nicht so sein, dass Du in Geduld immer nur warten sollst, bis eines Tages vielleicht, jedoch nie gewiss, mir die innere Freiheit geschenkt sein wird, leicht zu sprechen, sondern Du hast die

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innere Kraft und Möglichkeit, auch von mir das Letzte zu fordern. So hast Du es richtig erkannt in Deinem Brief: Unser Leben und unsere Liebe sind getragen von dem gegenseitigen Sich-Verschenken und Entäussern, von dem Hineingeben in den andern bis zur letzten Konsequenz. Aber dieses Tun darf und kann nie einseitig sein, es muss hingegeben und hingenommen werden.

Ich nannte eben die beiden Kräfte, die im Widerstreit stehen in meiner Seele, und ich sagte Dir, dass die eine Kraft, die mich von Dir fortbringt, eine starke Macht in mir hat. Wie konnte diese Kraft so stark in mir werden? Wenn es mir gelingt, Dir zu erklären, wie es so in mir werden konnte, dann wirst Du näher bei mir sein, dann wirst Du manches in meinem Wesen begreifen können, was Dir heute noch fremd ist. Ohnehin wird vieles Dir so neu und ungeahnt fremd sein, dass Du sicher viel Zeit zum Nachdenken nötig haben wirst, um alle Möglichkeiten und Entwicklungen zu begreifen und werten zu können. Es wäre ein leichtes, wollte ich jetzt einfach erzählen, was sich alles an Verworrenem, Unreifem und Unklarem in meiner Seele zusammengetragen hat. Das wäre eine fortgesetzte Anklage und ein Aufzählen von Missbildungen und Fehltritten. Das aber ist nicht der Zweck dieser Aussage, sondern er liegt einzig darin, die letzten Zusammenhänge aufzudecken, Fäden zu knüpfen zu dem was war und was ist und aus dem zerklüfteten Gebilde meiner Seele ein einheitlilches, frohes Ganzes zu bilden.

Vor dem Auge meiner Erinnerung steht mein Lebensweg. In meinem Aachener Brief deutete ich Dir bereits ganz allgemein an, dass mein Weg einen grundanderen Anfang genommen hat als der Deine. Wenn ich schon diesen wichtigen Abschnitt

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in dem Leben eines Jünglings betrachte: Das Erwachen des Männlichen. Es ist nur eine kleine Zahl, die dieses Erwachen zu einer Verherrlichung der gottgewollten Ordnung der Natur gestaltet, indem sie klar und bewusst ihre Kraft zu bewahren weiss für die grossen Aufgaben, die das Leben an sie stellen wird. Ich war keiner unter dieser Zahl. Wie eine schleichende Gewalt ist es eines Tages über mich gekommen und hat an mir gezerrt und mich geschüttelt, und es kommt mir heute vor wie ein unglückliches Hineinstolpern und –taumeln, aus dem es immer nur ein notdürftiges Aufrichten gibt. Doch dieses Aufrichten war zuweilen wie ein herrliches Fest. Ich erinnere mich eines Einkehrtages, den wir mit der Jugend hatten. Noch heute meine ich das Gefühl des Glückes wiederzuerkennen, das mir jener Tag vergönnte, als er mir allen Unrat und alles Lastende von der Seele hob. Aber immer wieder stand ich hilfslos, ausgestossen und überwältigt, obwohl ich äusserlich fest gefügt im Kreise der Familie stand. Ich war mit diesen Dingen so allein und einsam, und ich wagte nicht mit irgendeinem Menschen darüber zu sprechen. Ich hatte keinen der mich geführt hätte und mir geraten hätte. Ich hatte kein inneres Rüstzeug, um von vorn herein dem Feind gewappnet entgegenzu treten. Es überfiel mich, und ich war nicht mehr zu retten. Ich will mich nicht entschuldigen, und ich will heute nichts beschönigen. Es mag aber mit meiner an sich passiven Grundhaltung zusammenhängen, die die Dinge nicht fest in die Hand nimmt und sie zwingt, sondern die von den Dingen ergriffen wird und dann mit ihnen fertig werden muss. Denke Dir die Bedrückung eines solchen Lebens, dann weisst Du, welche masslose innere Umwertung damit verbunden ist, und wie ein Mensch innerlich unfrei wird und verschlossen. Und Du wirst auch

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wissen, wie solch ein Mensch, nachdem sein Inneres so eingeengt wurde, mit sich kämpfen muss, um wieder frei zu werden, wenngleich immer noch die dunklen Gewalten in ihm brodeln. Das ist nun das Bild, das in mir selbst wurde, dass ganz ohne Wissen eines anderen Menschen in mir sich formte und bildete. Marga, meine liebe Marga: Ich habe noch mit keinem Menschen so gesprochen, und Du bist der erste Mensch überhaupt, dem ich diese dunklen Dinge anvertrauen muss, weil ich Dir letzte Wahrheit schuldig bin. Ich weiss wie schwer und ernsthaft ich Dich damit belaste und dass ich Dir damit vielleicht allen Glauben und alle Ideale nehme, die Dir der Mensch darstellen sollte, dem Du Dich bis ins Letzte anvertrauen wolltest. Es ist wohl damit wie mit allem Schicksalhaften in einem Menschenleben, dass wir nicht fragen können nach dem Warum und dem Warum gerade mir, sondern dass wir immer nur sagen können: Herr, was Du uns schickst ist immer richtig, und sei es äusserlich das grösste Unglück.

Es ist dies aber nur ein Teil von dem was ich Dir sagen muss. Ein zweites kommt hinzu: das Erlebnis des Mädchens und der Frau. Trotz aller inneren Not war von je ein schönes und gutes Bild von der Frau in mir. Es war dies ein jugendlich sauberes, wenn auch wohl schwärmerisches, unbewusstes Bild. Dieses Bild hätte klar und froh und vollkommen sich entwickeln können auf einem klaren und sauberen und geraden Weg mit einem guten Menschen. Doch die jugendliche Unreife hat eine solche Entwicklung nicht werden lassen. Tatkraft und die Erkenntnis zum Ausharren und Warten haben mir da wieder gefehlt, die mich zu einem feinen Erlebnis des Du und Ich geführt hätten. So aber bin ich hineingesunken

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und versunken in Erlebnisse, die mich verstrickten und unfrei machten, die mich trotz allem scheinbaren Glück im Grunde nur quälten. So in die dunkelsten Seiten des Menschlichen verstrickt, habe ich dann ein Leben geführt, dass mich aller gottgewollten Ordnung entfremdete: der Ordnung zu den heiligsten und ehrfürchtigsten Dingen, der Ordnung zur Familie – meine Lieben zu hause werden diese Zeit noch in unschöner Erinnerung haben – der Ordnung zur Natur und zur Uebernatur. Es wird nicht notwendig sein, alles im einzelnen offen zu legen, was damals meinen Lebensinhalt ausmachte. Notwendig ist nur die Erkenntnis, dass in meiner furchtbaren Undankbarkeit zum Schöpfer aller Dinge er mir eine Geduld und Langmut und eine Güte erwies, die mich aus allen Gefahren schliesslich doch rettete. Notwendig ist es auch, zu erkennen, dass diese Zeit ihre Spuren hinterliess und dass diese Zeit mitgeholfen hat, das aus mir zu machen, das ich heute bin. Sie hat mich erkennen lassen, welche Gewalt die Sinne auf mich hatten und sie hat mir eine Mahnung auf den Weg gegeben, die auch heute noch gilt: Dass eine endgültige Befreiung hiervon überhaupt nicht möglich sein wird, sondern dass immer der Kampf in mir toben wird, wenn er auch heute bewusst und kraftvoll gekämpft wird. Aber die Traurigkeiten und Nöte, die Du immer wieder in mir beobachten kannst, sind wohl nichts anderes als der äussere Ausdruck dieser inneren Not: Etwas in mir will mich herausreissen aus der geraden und frohen Bahn und will mich in seine Gewalt bringen, und es macht selbst nicht Halt vor Dir.

Doch ich muss Dir noch weiter erzählen, damit Du mich ganz und immer tiefer verstehen lernst. Die Hoffnung auf ein endgültiges und vollkommenes Anderswerden ist in all dieser Zeit nie von mir gewichen. Wie ein tiefer verborgener Schatz lag

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sie auf dem Grunde meiner Seele. Und einmal habe ich geglaubt, mit einer ungeheuren Kraft des Erlebens diesen grossen Schritt tun zu können. Aber der Schritt ist misslungen.

Ein zweites Mal ist dieser Schritt gewagt worden, aber die Schwungkraft des Erlebens war zunächst verbraucht und vergeben. Nun konnte nur ein geduldiges, zähes, beharrliches Stein-Auf-Stein-Legen die endgültige Umkehr bringen. Dieser letzte Schritt hat nun begonnen, und er ist durch Deine Liebe und Reinheit und Kraft zu einem goldenen Schatz in meiner Seele geworden. Nun weisst Du, warum Du mein Auge so oft verdunkelt siehst von der Trauer um dieses mein bisheriges Geheimnis. Nun weisst Du darum und Du weisst auch wie schwer mir das alles sein muss, weil ich doch nach allem, was ich erlebte, immer wieder in mir alles ganz anders sehen muss als Du, weil ich immer wieder die Gefahr zu bannen versuchen muss, dass Altes und längst tot geglaubtes in mir wieder wach wird.

Ich hatte gehofft, meine Liebste, an dem wundersamen Nachmittag unter den Espen am Weiher Dir davon erzählen zu können, was es um das Geheimnis dieses ersten Versuches auf sich hatte. Denn gerade dieser Platz an den Espen hat so starke Erinnerungen an jene Zeit in mir wachgerufen. Vielleicht war auch der Schmerz um das Verlorene am Ort jener Erinnerung zu gross, dass ich nicht sprechen konnte. Zu der Zeit, als ich mit Georg unter den Espen lag, unterhielten wir beide uns über die tiefen Wandlungen, die das Erlebnis einer echten Liebe zu einem echten und frohen Menschen mit uns ermöglichen kann. Jenes tiefe Zugetansein, ganz rein und ganz sauber, war damals in mir aufgeblüht. Ich hatte aus meinen verborgenen Schätzen alles heraufzuholen vermocht. Und ich war das letzte hinzugeben gewillt und fähig. Vielleicht lag aber gerade darin, dass ich

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mich so bedenkenlos hineingab in ein an sich feines und zauberhaftes Schönes der verborgene Fehler und das tragische Geschick. Ohne Bedenken über das was ich war und was ich in meinem ganzen sein und meiner Haltung bedeuten konnte riss ich jenen Menschen an mich, verlangte ihn für mich und erhoffte hieraus ein glückhaftes, ganz anderes, schöneres gemeinschaftliches Leben. Nach einem Jahr tiefsten und feinsten Erlebens verloren wir uns mehr und mehr aneinander. Langsam und stetig wurde mein Wesen, mein Sein offenbarer, und jener Mensch vermochte nicht, dieses gewiss masslos Schwere auf sich zu nehmen und damit fertig zu werden. Sein Glaube an mich zerbrach ihm, und er musste mich einsam zurücklassen. So schwer die Wunden damals gewesen sind, die Zeit und die Erfahrung hat sie grösstenteils geheilt. Seit langem schon dämmert mir die Einsicht, dass es eine Fügung Gottes war, als er mir dies zu tragen aufgabe. So schwer der Verlust war, geläutert und voll tiefer Einsicht trat ich schliesslich meinen Weg alleine an, der mich nun Dir zugeführt hat.

Ich müsste noch sehr viel zu Dir sagen, meine Liebste, ich müsste viele Stunden immer wieder bei Dir sein und spüren, wie Du all dieses Schwere meines Lebens in Dir tragen willst. Ich müsste immer mehr lernen das Letzte rückhaltlos aus mir herauszugeben und wir müssten beide lernen, all diese Dinge nicht nur zu schreiben sondern auch zu sagen, wenn die fragenden Augen des andern davorstehen.

Du, meine Marga, verlange von mir, dass ich ganz und rückhaltlos Dir gehören muss, dass ich alle meine Kräfte für Dich einsetze, aber verstehe, dass ich manchmal hart sein muss, dass ich noch immer anders spüre und empfinde als Du. Lasst uns gemeinsam hoffen und beten, dass mehr und mehr Einheit werde.

Dein August