Hans Eiermann (1924)

Hans Eiermann erblickt am 27. September 1924 als eines von acht Kindern eines Modellschreiners und einer Schneiderin das Licht der Welt. seine älteste Schwester ist 1921 geboren worden, die jüngste wird 1928 folgen.

Familie Eiermann wohnt in Köln-Bickendorf. Sie ist tief im katholischen Glauben verankert. Folglich wird Hans wie selbstverständlich Messdiener und anschließend Mitglied der in der Katholischen Jugendbewegung.

Im April 1931 wird er eingeschult und wechselt mit Beginn des 5. Schuljahrs auf die Mittelschule. Nach seinem Schulabschluss meldet sich Hans, der zwischenzeitlich und parallel zu seinem Engagement in der Pfarrgemeinde auch Mitglied in Jungvolk und HJ geworden ist, 1942 freiwillig zur Wehrmacht. Nach der Grundausbildung wird er an der Ostfront eingesetzt, wo er mit seiner Einheit eingekesselt und verwundet wird. Danach seiner Genesung wird er noch mehrfach eingezogen, aufgrund der Verwundung aber wieder entlassen.

Nach dem Krieg besucht Hans eine Landwirtschaftsschule und sichert seiner Familie dabei das Überleben durch „Hamstern“ und „Maggeln“. Schließlich wird er Steuerberater.